Was ist ein Sparplan? Eine kurze Definition

Der Sparplan ist eine regelmäßige Geldanlage nach Ihren Wünschen. Mithilfe der Infos auf dieser Website können Sie sich Ihren Sparplan selbst zusammenbauen. Dabei legen Sie fest:

  • In welche Wertpapiere soll investiert werden? (ETFs, Fonds, Aktien)
  • Welcher Betrag soll angelegt werden? (Die regelmäßige Mindest-Sparrate liegt bei gerade mal 25€)
  • Wann soll der Betrag angelegt werden? (1x im Monat, Quartal oder halbjährlich/jährlich)
  • Wo soll der Betrag angelegt werden? (Sie wählen das beste Depot aus)
Transparentes Sparschwein Sparplan
Ein Sparplan ist wie ein transparentes Sparschwein mit Renditemöglichkeit.

Das sind die 5 Vorteile des Wertpapier Sparplans:

  • Flexibilität: Einen Sparplan können Sie sehr einfach einrichten. Die Details (Sparrate, Ausführungsdatum, Häufigkeit, Wertpapier) können Sie nach Ihren eigenen Wünschen online festlegen. Das Depot können Sie jederzeit auflösen. Den Sparplan können Sie jederzeit verändern, pausieren oder beenden. Die investierten Wertpapiere können Sie jederzeit verkaufen.
  • Automatismus: Einmal eingerichtet, brauchen Sie sich um nichts kümmern. Die Depotbank zieht Ihre Sparrate automatisch ein und legt diese dann in Ihr Wunsch Wertpapier an. Ihre Investition entwickelt sich mit den Kapitalmärkten, z.B. dem deutschen Aktienmarkt.
  • Rendite: Ein Wertpapier Sparplan entwickelt sich mit den Märkten: Ein DAX ETF enthält die 30 größten Unternehmen des deutschen Aktienmarktes und entwickelt sich auch so. Die Durchschnittsrendite des DAX betrug in den 20 Jahren von 1996 bis 2016 solide 7,1% pro Jahr (Quelle: boerse.de).
  • Kostendurchschnittseffekt: Ein Sparplan kauft mit jeder Ausführung (also z.B. jeden Monat) zu gleichen Beträgen ein Wertpapier zum jeweiligen Kurs. Im Laufe der Zeit ergibt sich somit ein durchschnittlicher Einstiegskurs. Das glättet die Schwankungen der Märkte und macht Ihren Erfolg deutlich unabhängiger vom Einstiegszeitpunkt.
  • Niedrige Kosten: Es gibt viele Sparpläne, die keine Ausführungskosten haben. Bei den hier vorgestellten Banken gibt es außerdem keine Gebühren für die Depotführung.

Der Sparplan Baukasten: In 3 Schritten zur sinnvollen Geldanlage

Wenn Sie investieren möchten, bedeutet das mittel- bis langfristig zu denken. Vor allem bedeutet es aber, dass Sie überhaupt anfangen müssen. Vielleicht denken Sie sich, dass Sie sich zwar einen Sparplan mit 25€ im Monat leisten können, aber dass sich das doch gar nicht lohnt?

In meinem Blog-Artikel zum Zinseszinseffekt können Sie sehen, dass die Zeit einen wesentlich größeren Einfluss auf den Erfolg hat, als die Sparrate. Ebenfalls sehen Sie, dass nach einiger Zeit durchaus eine nette Summe zusammen kommt - auch bei kleineren Sparraten.

 

Ich persönlich hätte sehr gerne vor 10 Jahren schon mit einem Sparplan angefangen, der 25€ pro Monat investiert. Damit hätte ich heute Zugriff auf ein nettes Extra-Sümmchen. Und 25€ oder mehr hätte ich locker in jedem einzelnen Monat beiseite legen können. Die geringe Mindestsparrate bietet Ihnen übrigens auch die Möglichkeit, einen Sparplan ganz unverbindlich auszuprobieren. Investieren Sie 25€ sechs Monate lang in einen Sparplan und schauen Sie, wie das ganze funktioniert. Falls es Ihnen nicht gefällt, gibt der flexible Sparplan Ihnen die Möglichkeit, das Depot jederzeit aufzulösen und Ihre Investition wieder mitzunehmen.

Schritt 1: Wohlfühl-Risiko bestimmen

Welche Rendite möchten Sie mit Ihrem Sparplan erzielen?

Im Gegensatz zu festverzinslichen Anlagen schwankt der Kurs der Wertpapiere und damit auch der Wert Ihres Investments. Machen Sie sich bewusst, dass das ganz normal ist. Sie können aber vorher selbst entscheiden, welche Schwankungsgröße Sie in Kauf nehmen möchten. Übrigens gilt das in beide Richtungen: Ein niedrigeres Risiko bedeutet meistens eine niedrigere Rendite und umgekehrt. Bestimmen Sie daher zunächst Ihr Risikoprofil. Dank einer unglaublich großen Auswahl verschiedener Wertpapiere werden Sie später die passenden Wertpapiere zu Ihrem Risikoprofil finden.

 

Erfahren Sie, welches Risikoprofil Sie haben und informieren Sie sich über die möglichen Risiken. Damit möchte ich Sie keinesfalls abschrecken. Aber es ist wichtig, dass Sie sich das anschauen. Ich möchte, dass Sie die perfekte Geldanlage für sich finden und auch zukünftig zufrieden sind. Investieren bedeutet, bestimmte Risiken einzugehen. Kein schlauer Investor würde in eine Sache investieren, die ein zu hohes Risiko hat.

Der erste Schritt ist damit bereits geschafft, auf zum nächsten Schritt!

Schritt 2: Die Anlageklasse/n wählen

Den Sparplan festlegen

Grob gesehen gibt es drei große Anlageklassen: Aktien, Anleihen und Rohstoffe. In Aktien direkt zu investieren, ist kein Problem. Bei Anleihen ist das wesentlich schwieriger und in Rohstoff Terminkontrakte als Privatinvestor direkt zu investieren, ist schwer bis unmöglich. Doch zum Glück gibt es ETFs und Fonds. Diese investieren direkt in die jeweiligen Anlageklassen und Sie können über diesen kleinen Umweg ohne Probleme schnell und einfach Geld anlegen.

Übrigens: Eine oft vergessene Möglichkeit zum Geld Anlegen sind Vermögenswirksame Leistungen. Prüfen Sie daher, ob Sie diese nutzen können! Denn bei VL handelt es sich oft um geschenktes Geld.

Für Mutige lohnt es sich, einen Blick auf den Bitcoin Sparplan zu werfen.

ETFs

ETFs werden immer beliebter und verdrängen viele klassische Fonds. Studien belegen, dass nur ein kleiner Teil der Fonds langfristig mehr Rendite erzielt als ein vergleichbarer ETF. Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds und bildet meistens einen Index passiv ab. Ein Index ist zusammengesetzt aus verschiedenen Aktien, z.B. der Deutsche Aktienindex (DAX), oder Anleihen. Der Vorteil: Sie investieren Ihr Geld zwar in einen einzelnen ETF Sparplan, aber verteilen es damit direkt auf mehrere Wertpapiere. Die passive Abbildung macht diese Fonds sehr kostengünstig und damit ideal zum Investieren.

Fonds

Fonds sind die Klassiker für Investoren. Vor allem unerfahrene Anleger vertrauen Fondsmanagern gerne ihr Geld an, damit diese es je nach Situation anlegen können. Zwar schaffen die meisten Fondsmanager langfristig keine bessere Performance als ein ETF, aber viele Fonds gelten als sicherer und weniger anfällig für starke Schwankungen. Aus diesem Grund können Fonds eine gute Grundlage für einen Sparplan oder eine gute Ergänzung für das Portfolio sein. Auch gibt es wesentlich mehr aktive Fonds, die in verschiedene Anlageklassen gleichzeitig investieren, als bei ETFs.

Aktien

Aktien haben zu Unrecht einen schlechten Ruf. Aktien sind oft risikoreicher als Fonds oder ETFs. Sie bieten aber auch verhältnismäßig hohe Renditechancen. Zur Auswahl gehört Erfahrung, daher sind Aktien Sparpläne in der Regel für fortgeschrittene Investoren geeignet. Man benötigt für ein diversifiziertes Aktien Portfolio (als gängig gelten 10-30 verschiedene Aktien) viele Sparpläne. Haben Sie z.B. ein Lieblings Unternehmen, welches nicht in Ihrem ETF / Fonds Sparplan enthalten ist, so kann ein Aktien Sparplan auch eine Möglichkeit zur Ergänzung sein.


Nachdem Sie nun wissen, welche Sparpläne es gibt, ist es Zeit für die Auswahl. Wie wählen Sie den besten ETF, den besten Fonds oder die beste Aktie für Ihre Sparpläne aus?

Das war der wichtigste Schritt auf dem Weg zu Ihrer persönlichen Geldanlage und Sie haben ihn geschafft! Jetzt hat Ihr Investment Sparplan bereits konkrete Züge, es fehlt nur noch die Umsetzung.

Schritt 3: Die Wahl des besten Anbieters

Den Sparplan einrichten

Auch wenn Sie bei Ihrer Hausbank zufrieden sind, heißt das nicht, dass das die beste Variante ist. Alternativen könnten Ihnen viel Geld sparen und am Ende mehr Gewinn bringen. Dank des Internets ist es heutzutage sehr schnell und einfach möglich, bei einer Online-Bank ein Wertpapierdepot zu eröffnen. Deswegen kommt es tatsächlich vor allem darauf an, dass der Anbieter Ihnen die besten Konditionen für Ihren Sparplan bietet. In den folgenden Links erfahren Sie, worauf es ankommt und wo Sie ein Wertpapierdepot für den Sparplan eröffnen können.

Sie haben es geschafft! Ihrem Ziel sind Sie ein ganzes Stück näher gekommen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Sparplan.

Interessante Hintergrundinfos und Infos zu aktuellen Themen finden Sie in meinem Sparplan Blog.